Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung meiner Spontan-Session auf dem Sketchnote Barcamp in Hannover im November 2018. Foto: Thomas Dick
1. Einleitung
2. Grundlagen der Visuellen Hierarchie
2.1 Größe
2.2 Kontrast
2.3 Farbe
3. Zwei Arten von Sketchnotes: Live und Nicht-Live
4. Aufbau einer Sketchnote – Formate
4.1 Pfad
4.2 Strahlenförmig, Mindmap-Artig
4.3 »Popcorn«
5. Trennen und Verbinden mit Rahmen und Pfeilen
Einleitung
Nachdem die Angst vorm Zeichnen überwunden ist, haben viele Sketchnote-Einsteiger häufig Probleme damit, ihre Sketchnotes ordentlich und aufgeräumt erscheinen zu lassen. So ging (und geht) es auch mir und ich habe da über die Jahre viel dazu gelernt. Hier kommt mir auch meine Ausbildung als Kommunikationsdesigner zu Gute, denn für die Visuelle Hierarchie in Layouts gibt es ein paar Gestalterische Regeln, die man auch auf Sketchnotes und Visualisierung anwenden kann.
Struktur in Sketchnotes heißt »aufräumen« und das Auge so zu lenken – ihm also anhand einer Hierarchie zu sagen – in welcher Reihenfolge er die Sketchnote betrachten soll. Das spielt auch im klassischen Graphic Recording eine wichtige Rolle. Eine klare Struktur unterscheidet nämlich eine Sketchnote von einem Wimmelbild. Denn auch wenn ich manchmal von Kunden höre, dass sie gerne »auch so ein Wimmelbild« hätten, eine Sketchnote oder Visualisierung sollte genau das eigentlich nicht sein. Ihre Aufgabe ist es, gedankliche Bilder, Ideen, Gesagtes oder Gezeigtes sichtbar zu machen und in Verbindung zueinander zu setzen. So ist sie mehr als nur ein visuelles Protokoll, sondern hilft auch Zusammenhänge aufzuzeigen, die vorher gar nicht klar waren.













So kann man ganz leicht Fische aus einer Toolbox zusammen bauen.
Happy Fishing!


