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Tipps um besser zeichnen zu lernen

5 Tipps, um deine Zeichen-Skills zu verbessern

Ganz häufig höre ich die Fragen: »Wie lerne ich zeichnen? Wie werde ich besser im zeichnen?« oder »Wie hast du eigentlich so gut zeichnen gelernt?«. Häufig steckt dahinter eigentlich diese Frage: »Wie lerne ich super schnell auch gut zeichnen zu können?«

Die Frage ich berechtigt, denn zum Glück hält die Visualisierung immer mehr Einzug in den Arbeitsalltag (z.B. bei Meeting-Notizen, auf Flipcharts usw.) und die Schulen (zum besseren Verstehen und Lernen).

Die Antwort darauf ist allerdings: Nichts kommt einfach mal so, es erfordert viel Übung und Zeit, um besser zu werden. Das Schöne am Sketchnoting ist aber: Häufig braucht es diese perfekten Zeichen-Skills gar nicht, weil einfache Symbole vielen eigentlich schnell von der Hand gehen – wenn sie sich nur trauen.

Ich habe hier mal 5 Tipps zusammen gestellt, mit denen jeder seine Zeichen-Skills verbessern kann und somit besser im Zeichnen wird.

Zeichnen einfach lernen

1. Zeichne oft und viel

»Übung macht den Meister« heißt es so schön. Eigentlich reicht es aber in der Visualisierung schon, wenn Übung »gut genug macht«. Aber man kommt eben wie bei allem, in dem man sich verbessern möchte, nicht drum herum: Man muss üben, üben, üben. 

Dabei ist es eigentlich egal, wie und wo und für welchen Zweck du zeichnest. Es gibt gerade für Visualisierung und Sketchnotes 1000 Gelegenheiten, sie zu trainieren: Einkaufslisten, Rezepte, Wochenplanung, Essenplanung, Gästelisten-Planung, Eltern-Abende und und und.
Wichtig ist es dabei möglichst oft, am besten jeden Tag zu zeichnen, und sei es nur ein bisschen »Kritzeln«: Beim Telefonieren, auf Flipcharts, mit Kindern zeichnen, Aufgaben erklären usw.

Im Grunde ist das wie der Tipp: Steige Treppen statt den Aufzug zu benutzen und du wirst automatisch fitter sein.


Keine Angst beim Zeichnen

2. Hab keine Angst!

Oftmals hört die Liebe zum Zeichnen irgendwo in der Schule auf – aus ganz unterschiedlichen Gründen (wird nicht gefördert, wird schlecht benotet usw.) Und dann sind Sketchnotes häufig wieder ein erster Berührungspunkt mit dem Zeichnen oder Kritzeln (toll!).

Und natürlich misst man sich direkt an den Beispielen auf Instagram und Co, die häufig besonders toll aussehen.

Natürlich tun sie das! Es sind nämlich die Sahnestücke, die dort gepostet werden. Das ist also Next Level und für den Anfang nicht notwendig.

Deswegen: Hab keine Angst, der Stift beißt nicht! Zeichne einfach drauf los, wenn du ein paar erste Anleitungen brauchst, ist das Starter-Set genau das Richtige!

Damit kommen wir zum nächsten Punkt:


Zeichnen lernen – Fehler machen

3. Try & Error

Du versuchst einen Apfel zu zeichnen und die ersten 10 Äpfel gefallen dir nicht? Dann mach weiter, zeichne weitere 10 Äpfel bis einer dabei ist, der okay ist.

Fehler sind wichtig und richtig, ja sogar notwendig. Wenn es 20 Äpfel dauert, bis du die richtige Form gefunden hast, dann ist das so!

Hand und Gehirn merken sich die Form und irgendwann gehen dir Äpfel super einfach von der Hand.


Zeichne nur für dich

4. Zeichne nur für dich

Wie in Punkt 3 bereits erwähnt: Natürlich ist das Netz und Instagram voll von Beispielen, die toll aussehen. Aber: Niemand sagt, dass du deine Zeichnungen bewerten lassen musst. Das kann mitunter sogar kontraproduktiv sein.

Du entscheidest wer deine Zeichnungen sieht. Wenn du gerne eine Einschätzung haben möchtest, dann teile sie und frage nach Feedback (z.B. in meiner Facebook Gruppe).

Wenn du dich nicht sicher fühlst und das nicht möchtest, dann lass es. Die Bilder gehören dir und du entscheidest, was du damit machen willst. Schups den kleinen nörgelnden Kunstlehrer von der Schulter, er hat nichts mehr zu sagen!


Zeichnen lernen: Inspiration und Ideen

5. Lerne von anderen – Lass dich inspirieren

Gerade als jemand, der erst wieder frisch mit dem Thema Zeichnen in Berührung kommt, ist der Einstieg nicht immer einfach.

Neben dem: »Was soll ich zeichnen?« tauchen oft Fragen auf wie: »Wie zeichne ich ein Auge, einen Hund, ein Gesicht etc. eigentlich?« Dafür gibt es jede Menge Inspirationen: Im Netz, in Büchern (ich hätte da ja zufällig eins 😉) und natürlich bei anderen Sketchnotern oder Illustratoren.

Sich inspirieren zu lassen ist okay und sogar wichtig. Schon Kinder lernen am besten durch Nachahmung, indem sie einfach Sachen ausprobieren, die sie bei Erwachsenen gesehen haben.

Genau das solltest du auch tun: Schau dich um, was dir gut gefällt, was du gerne können möchtest und zeichne es nach.

WICHTIG dabei ist allerdings folgendes: Sobald du mit deinen Arbeiten raus gehst und sie im kommerziellen Umfeld benutzt (z.B. Cliparts verkaufst), solltest du deinen eigenen Stil finden und nicht einfach die Sachen anderer „abzeichnen“. Ich spreche aus eigener Erfahrung und habe schon öfter mal Illustrationen ändern lassen müssen weil sie einfach zu nah an meinen waren.

Aber: Zum Üben ist das wichtig und notwendig und in Ordnung! Besser noch ist, wenn du die Urheber entsprechend nennst. So profitieren alle davon!


Und hier sind nochmal alle Tipps zusammen gefasst:

Zeichnen lernen: 5 Tipps

Was hat dir geholfen besser zu werden oder wo stehst du gerade? Ich freue mich sehr über Feedback!


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3 Kommentare zu “5 Tipps, um deine Zeichen-Skills zu verbessern

  1. Reinhard Bodlak

    Hallo Nadine,
    die fünf Tipps finde ich super. Bin selber immer wieder am Zeichnen und deine anfangs erwähnten Fragen stelle ich mir auch dann und wann. Wie werde ich besser? Wie werde ich schneller? …
    Deine Tipps motivieren mich auf jeden Fall dran zu bleiben, auch wenn ich früher gewusst habe „ich kann nicht zeichnen“.
    Nochmals vielen Dank und Liebe Grüße aus Wien, Reinhard.

  2. Hallo Nadine
    Vielen Dank für deine Tipps. Es ist genau das was ich denke, es hat mir jetzt bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich mache es einfach für mich (habe auch gerade erst angefangen). Irgendwie muss ich mir jetzt noch einrichten, dass ich wirklich täglich ein Fenster habe wo ich für ein paar Minuten zum Stift greifen kann (auch wenn der Ehemann etwas zu nörgeln hat). Vielen Dank für deine Arbeit. Dank dir bin ich dran und glaube sogar daran, dass ich irgendwann ein Niveau erreiche das ich auch jemandem zeigen kann.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz!

  3. Hallo Nadine,

    herzlichen Dank für diese Tipps, die ich weitgehend anwende. Durch dein Buch und deine Mails konnte ich meine Einstellung ‚Ich kann nicht zeichnen/malen‘ komplett hinter mir lassen. Ich bin mit Begeisterung am Sketchen und inzwischen auch Malen und kann dadurch seit fast 2 Jahren einen kreativen und witzigen Kontakt zu den 4 Enkelkindern halten. Ich freu mich sehr über deine Unterstützung.
    Herzliche Grüße
    Peter

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